MännerMeeting in Springe
Etwa 20 Männer trafen sich, um gestärkt nach einem gutem griechischen Buffet, sich mit dem Thema: "Was macht den Mann stark?" auseinanderzusetzen.
Tim Wray - Prediger aus Bückeburg – vielen Springern noch in guter Erinnerung, gliederte sein Referat in drei Punkte.
1. Jeder muss mit Begrenzungen leben. Wie können Grenzen aussehen? (z.B. Gesundheit, Bildung, Quali-fikation, Fähigkeiten u.s.w.)
2. Schaffe ich es, meine Grenzen anzu-nehmen? Gelingt es mir, meine Gren-zen zu erkennen und diese dann auch abzustecken und einzuhalten? Dies ist wichtig für die persönliche Zufriedenheit. Bei stetiger Grenzüber-schreitung (überzogene Anforderun-gen – auch von mir selber, keine Anerkennung, finanzielle Schwierig-keiten, gesagt bekommen:„aus dem wird nichts“) kommt es zu einer per-manenten Überforderung.
3. Entspannung hat auch ein Mann nötig! Wie geht das? Wie kann Mann positiv entspannen? Sich bewusst auch Aus-zeiten gönnen. Stille suchen – nicht immer nur hektische Betriebsamkeit. Sich selbst Gutes tun – kann bei jedem etwas anderes sein. Jemanden zum Reden haben.
Mein Fazit war, dass ich zu meinen Be-grenzungen stehen kann. Ich muss nicht alles können, ich kann mich aber an vie-lem versuchen. Grenzen sind zum aus-probieren da, aber auch zum akzeptieren. Dann bin ich zufrieden und kann ein „starker Mann“ sein.
Bericht: Axel Lüders, Springe | Fotos: Gerd Gennat, Völksen
(26. Oktober 2009)


